Martinez: „Wir waren ganz einfach nicht gut genug“

Rote Teufel

Nationaltrainer Roberto Martinez | Foto: belga

Die Roten Teufel blamierten sich am Sonntagabend mit einer 2:5-Niederlage in der Schweiz bis auf die Knochen und verpassten die Finalrunde der Nations League. „Der Elfmeter war die Schlüsselszene“, so Trainer Roberto Martinez.

Nach 17 Spielminuten lag Belgien mit 2:0 in Führung und auf Kurs in Richtung Finalrunde der Nations League. Fünf Gegentreffer später war die größte Blamage der letzten Jahre perfekt.

Jeder Angriff der Schweiz war gefährlich.

 Roberto Martinez

„Es ist nicht einfach, eine Erklärung zu finden. Ich bin mir aber sicher, dass der Elfmeter für die Schweiz eine Schlüsselszene war. Danach haben wir die Kontrolle verloren und nicht mehr gut verteidigt. Jeder Angriff der Schweiz war gefährlich. Wir hatten unsere Emotionen nicht unter Kontrolle“, so Martinez weiter.

„Wir sind gut in die Partie gestartet und hatten bei 2:0 alles unter Kontrolle. Die Schweiz hatte in dem Moment nichts mehr zu verlieren (…) Arroganz? So würde ich es nicht nennen. Wir waren in der Abwehr einfach nicht gut genug. Und auf diesem Niveau ist kein Platz für Fehler. Wir wollten unbedingt gewinnen und die Final Four spielen.“

Wir müssen stärker aus diesem Spiel herauskommen und verstehen, was falsch gelaufen ist.

 Roberto Martinez

Dementsprechend groß war auch die Enttäuschung bei den Roten Teufeln. Durch das verpasste Finalturnier der Nations League bleibt ihnen im kommenden Jahr lediglich die Qualifikations-Kampagne für die EM 2020. „Ich bin vor allem enttäuscht, weil wir es selbst weggegeben haben. Wir müssen stärker aus diesem Spiel herauskommen und verstehen, was falsch gelaufen ist. Einen Rückschritt würde ich das nicht nennen. Eher eine Momentaufnahme.“ (belga/mn)

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